Verhandlungen im Hummelparadies

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 22. Juli 2008

 Verhandlungen im Hummelparadies

Dank unseres Nachbarn und dem gelegentlichen Regen ist während unseres Urlaubs alles hervorragend gewachsen. Auch das Unkraut. Das ist der Nachteil, wenn man sich keinen neuen Mutterboden aufschütten lassen kann oder will: Die Gewächse der vergangenen Jahrzehnte beanspruchen weiterhin ihren Lebensraum. Also wurde am Wochenende wieder großflächig - und teilweise beidhändig - Unkraut vernichtet. Auch wenn die kleine Wiese ebenfalls aussieht wie Unkraut bei einer unangemeldeten Großdemonstration: Die Hummeln fühlen sich dort sauwohl! Außerdem ist die erste Tomatenernte schon seit zwei Wochen in vollem Gange :-)

Außerdem hatten wir am Sonntag mal wieder einen Termin mit dem neuen Projektleiter (Nr. 15, 17 oder 25) des Investors. Er wollte gerne wissen, welche Summe wir vom einbehaltenen Geld noch zu zahlen gedenken. Wir haben ihm in Absprache mit unserem Anwalt eine grobe Größenordnung genannt. Allerdings betrifft das einbehaltene Geld ja nicht die Erschließung und den Straßenbau: Diesen Betrag haben wir laut Vertrag zu 100 Prozent bereits im Februar 2007 beglichen!

Zusätzlich werden wir wegen des weiterhin nicht fortschreitenden Straßenbaus (während unseres Urlaubs ist absolut nichts passiert) pro Tag eine Mindernutzung unseres Grundstücks in Rechnung stellen. Mit jedem Tag Verzug mindert sich somit die Summe, die wir am Ende noch zahlen werden. Außerdem haben wir den investor jetzt offiziell in Verzug gesetzt, eine letzte Frist von drei Wochen eingeräumt und mit möglichen Schadensersatzforderungen gedroht.

geschrieben am 22. Juli 2008 von rainerS.punkt
Kategorie(n): _ Dies & Das _, Erschließung, Grundstück


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