Der Trend geht zum Zweithaus ...

Grundstücksanschluss an die Abwasserentsorgung

[Gastbeitrag] Fast jeder träumt heutzutage von einem kleinen Stück Eigentum, da, wo man sich selbst im wahrsten Sinne als den Herrn der Lage bezeichnen kann. Wenn es soweit ist, dass man das Geld gespart und allen Mut zusammengenommen hat, um diesen wichtigen Schritt im Leben anzugehen, begegnet man einer Reihe von Aufgaben, die zu erledigen sind, bevor die häusliche Idylle in die eignen vier Wände einkehren kann. Zu diesen Aufgaben gehört nach der Suche eines geeigneten Grundstücks dessen Erschließung, denn leider hat nicht jeder das Glück, von einem bereits an alle Systeme angeschlossenen Grundstück profitieren zu können.

Was kann man unter der Erschließung oder Anschluss eines Grundstücks verstehen?

Unsere täglichen Gewohnheiten sind so selbstverständlich, dass wir kaum wahrnehmen, dass so einiges nicht von Anfang an vorhanden sein müssen: Sanitäranlagen, Kabelfernsehen, Telefon, Internet… Das alles wächst nicht von alleine aus der Erde. Damit ein Grundstück genutzt werden kann, müssen

  • Kommunikationsleitungen wie Fernsehen, Telefon, Internet,
  • Energieversorgungsleitungen wie Strom, Gas, Fernwärme
  • Leitungen wie Wasser und Abwasser
  • die Anbindung an eine öffentliche Straße

erschlossen werden. Wichtig ist außerdem, zwischen der äußeren Erschließung, die bis zur Grundstücksgrenze verläuft, und der inneren Erschließung, die alle Arbeiten auf dem Grundstück umfasst, zu unterscheiden.

Abwasser ableiten, aber richtig

Bei einem Neubau stehen einige vielleicht vor der Frage, wer überhaupt für den Grundstücksanschluss verantwortlich ist. Dies erledigt der Abwasserzweckverband bzw. das Entsorgungsunternehmen der Stadt, jedoch auf Kosten des Grundstückseigentümers. Übrigens können diese Kosten als haushaltsnahe Handwerkerleistungen nach § 35 a EStG steuermindernd geltend gemacht werden, auch wenn die Arbeiten im öffentlichen Raum, also nicht direkt auf dem Grundstück des Eigentümers vorgenommen werden.

Wenn alle Anschlüsse gemacht sind, hört die Arbeit allerdings nicht auf: Der Grundstückseigentümer ist weiterhin für die Instandhaltung der Anschlüsse, allerdings nur innerhalb der Grundstücksgrenze, verantwortlich. So ist die Anlage regelmäßig durch einen Fachmann auf Dichtheit zu prüfen. Sind Undichtheiten vorhanden, müssen diese beseitigt werden (Einzelreparatur, Sanierung oder vollständige Erneuerung, je nach Ausmaß des Schadens). Die Wartung der im öffentlichen Raum installierten Anschlüsse ist Aufgabe des Entsorgungsunternehmens.

Damit man jedoch möglichst lange keine Sorgen mit dem Abwassersystem hat und dieses den notwendigen Prüfungen stand hält, muss qualitativ hochwertiges Material beim Einbau verwendet, auch im Inneren des Hauses, denn nichts ist ärgerlicher als ein Rohrbruch. Langlebige Dichtungen und alles, was sonst für die Erschließungsarbeiten benötigt werden kann, findet man beispielsweise unter www.contorion.de. Hier kommt der Baumarkt direkt zu Ihnen nach Hause, und Sie können sich wichtigeren Dingen auf der Baustelle widmen.


Dies ist ein Gastbeitrag von Contorion 

(Bild: © ezza116)